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»Sänger mit Gitarre lässt dich im Stehen einschlafen, also lieber Säulenheiliger!«
Der Chansonnier ist voll auf dem Markt. Nach insgesamt acht großen Vinyl-Scheiben liegen sechs CD-Produktionen vor, fünf davon schon aus dem neuen Jahrtausend.
Mit Spannung erwartet, voller Berlinismen, Italianismen, Swing und Rock, trefflichst arrangiert von meinem Pianisten und Produzenten Ralf Ehrlich alias RUFUS MARIA HONESTUS , das ist sein Produzenten-und Komponistenname.
Darauf die möglichen Hits BELLEZZA BESTIALE (Richtung Celentano), DER ABT(gregorianischer Rock), VERENA (Berliner Elegie Richtung Aznavour) und WALZER FÜR UNREIFE selbst (Richtung Erotik a la Gainsbourg). Erschienen bei Borodino, LC 16oo8, Bestellnummer 1112o6, und auch dort zu bestellen.
In mühevoller Kleinarbeit stellte die berühmte Firma Borodino Concerts eine Doppel-CD des Barden und Satirikers zusammen.
Das ergibt 150 Minuten Gesang und Kabarett von den Anfängen in den Siebzigern bis in unsere Tage. Mit einer Biografie und schönen Fotos auch von Lothars Nichte und von seinem Pianisten.
Betagtes und vom vielen Hören zerkratztes Vinyl wurde damit in die digitale Epoche herübergerettet. Zu ergattern über Borodino Concerts, bei meinen fulminanten Auftritten oder in Berlin im Kulturkaufhaus Dussmann in der Friedrichstraße.
Das deutsch-französische, komisch-burleske Theaterstück »Prolongation - Verlängerung« um zwei Tischtennisspieler, zwei Damen des horizontalen Gewerbes , einen Verfassungsschützer und einen Mafioso — bei allem Humor von geradezu apokalyptischer Wucht — sucht in der nur scheinbar schockierenden, in Wirklichkeit stinkbürgerlichen, hochkonventionellen deutschen Theaterwelt noch nach dem passenden Regisseur und einer mutigen Bühne …
Notfalls macht es Lobo mit eigener Truppe — Abwarten!
Weiterhin immenser Ausstoß, was die Tagesprosa , vor allem für den Rundfunk betrifft, aber seine Hörspiele, Glossen, sich über Monate und Jahre erstreckende Serien sind höchstens noch als vergilbte Manuskripte gerettet — Überbleibsel einer Zeit, da es im Rundfunk noch regelrechte Wortbeiträge gab. Ganz alte Zeitgenossen erinnern sich vielleicht dunkel …